Am Sonntag, den 20. September 2026 fanden anlässlich des Freiwilligentags 2026 zahlreiche Verschönerungsmaßnahmen im Haus der Begegnung statt.
Mithilfe des Bauhofs, der Stadtverwaltung, dem Verein Miteinander im HDB e.V., dem interkulturellen Gemeinschaftsgarten und vielen Freiwilligen wurde Unkraut gejätet, der Lavendel zurückgeschnitten, Rankhilfen angebracht, die Bank gestrichen, das Blumenregal bepflanzt und ein Unterschlupf für Eidechsen und andere kleine Tiere geschaffen.
In den nächsten Wochen werden noch Klematispflanzen an der Fassade eingepflanzt, die unser Haus der Begegnung im kommenden Jahr dann hoffentlich in neuen bunten Farben erblühen lassen.
Wir danken allen, die diesen Tag möglich gemacht und mitangepackt haben!
Fotos: Stadt Eppelheim
Bürgermeister Matthias Kutsch besuchte vor Kurzem das Repair-Café, um sich vor Ort einen persönlichen Eindruck von der wichtigen ehrenamtlichen Arbeit zu verschaffen. dabei informierte er sich über das Engagement der Helferinnen und Helfer, die defekten Alltagsgegenständen zu einem zweiten Leben verhelfen.
Ob Elektrogerät, Haushaltsgegenstand oder andere liebgewonnenes Stück: Im Repair-Café wird gemeinsam geprüft, ob eine Reparatur möglich ist. Damit leistet das ehrenamtliche Angebot einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Denn was repariert werden kann, muss nicht vorschnell entsorgt und durch etwas Neues ersetzt werden. Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Kutsch herzlich bei allen Helferinnen und Helfer für ihr Engagement.
Das Repair-Café Eppelheim
Die Ehrenamtlichen vom Repair-Café Eppelheim treffen sich seit nun fast 5 Jahren jeden ersten Samstag im Monat (bei einem Feiertag eine Woche später) im Haus der Begegnung,
Hauptstraße 82 neben der Feuerwehr, um defekte Geräte unter die Lupe zu nehmen. Dabei handelt es sich um verschiedenste Gegenstände wie Lampen, Staubsauger,
Kaffeemaschinen, Radios, Uhren, Gartengeräte, Laptops, Handys, aber auch zerrissene Kleidungsstücke oder solche, die geändert oder repariert werden sollen und viele andere.
Ein zusätzliches Angebot sind Reparaturen von Videogeräten, CD-, DVD-Playern, Filmprojektoren und die Digitalisierung von Filmen.
Unter die Lupe nehmen heißt bei uns: auseinandernehmen, Fehlerquelle diagnostizieren und wenn möglich reparieren. Dabei arbeiten oft mehrere unserer Ehrenamtlichen zusammen, um Rat zu geben, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam eine Lösung zu finden.
Für unsere Gäste ist dieser Prozess meistens recht heiter, da man sich auch schon mal gegenseitig auf den Arm nimmt, gemeinsam die Zähne ausbeißt oder gemeinsam herzhaft lachen muss.
Foto: Stadt Eppelheim
Denn wir legen Wert darauf, dass unsere Gäste am Prozess beteiligt sind, und wenn nur durch Zuschauen. Wer weiß, vielleicht erinnert man sich später bei einer ähnlichen Situation noch, wie man dem Fehler zu Leibe rücken kann.
Oft bekommt der Gast einen Link, mithilfe dessen er/sie ein Ersatzteil besorgen und beim nächsten Mal einsetzen lassen oder selbst einsetzen kann.
Unsere Trefferquote liegt übrigens bei ca 50% der Gegenstände, die repariert werden konnten. Es lohnt sich also, das defekte Teil erst mal zu uns zu bringen, ehe man es wegwirft und ein neues kauft.
Dafür sind wir einmal im Monat für Sie da und laden sie gleichzeitig zum Genuss von selbst gebackenem Kuchen, Kaffee und Tee ein. Damit kann Ihr Besuch eine gemütliche und amüsante Note erhalten.
Wir reparieren kostenlos für Sie, freuen uns jedoch über eine Spende in Form von Geld oder Kuchen.
Mit einem Teil der Spenden haben wir zu Beginn des Jahres die Begrünung am Haus der Begegnung unterstützen können. Die meisten Spenden geben wir an gemeinnützige Organisationen, auch in der Stadt.
Eine Bereicherung für uns und für alle wäre, wenn sich weitere aktive Interessenten finden würden, die unser Team aufwerten!
Foto: Projektgruppe Inklusion
Ende Juni und Anfang Juli fand auf Initiative der Projektgruppe Inklusion Eppelheim in den Räumlichkeiten des DRK Eppelheim der inklusive Erster-Hilfe-Kurs statt.
Der Kurs wurde vom DRK Eppelheim in Kooperation mit Pro Down Heidelberg e.V. durchgeführt. Der Verein setzt sich für die Teilhabe von jungen Menschen mit Unterstützungsbedarf in der Freizeit ein.
Unter dem Motto ‚Alle sind willkommen‘ gab es Unterricht in Leichter und Einfacher Sprache: verständlich, langsam und mit vielen Wiederholungen. Der barrierefreie Schulungsraum und die Sanitäranlagen ermöglichten allen die Teilnahme.
Praktisches wie z.B. Pflasterversorgung und Verband anlegen konnten die Teilnehmenden üben. Besonders spannend war die Besichtigung des Rettungswagens in der Halle.Am zweiten Tag wurden die Inhalte des ersten Kurses wiederholt und zusätzlich u.a. die stabile Seitenlage geübt.
Jens und Irene Hilger und Helmut Dörr vom DRK Eppelheim schulten die Teilnehmenden mit viel Wissen und Einfühlungsvermögen in den wichtigsten Punkten der Ersten Hilfe.
Die Telefonnummer 112 kannte zum Abschluss jeder. Toll, wie viel die Teilnehmenden schon wussten und wie aktiv sie mitarbeiteten.
Zum Schluss gab es für die Teilnehmenden ein kleines Geschenk in Form einer kleinen Erste-Hilfe-Tasche für Freizeit, Sport und Hobby für kleine Notfälle.
Der zweiteilige Kurs soll den Teilnehmenden ermöglichen in Erste-Hilfe-Situationen möglichst selbständig für sich und andere zu reagieren. So sieht Teilnahme in der Gesellschaft aus.
Die Zukunftswerkstatt KLIMA macht am Sa 08.08.26 um 14.00 Uhr einen Ausflug in den Natur-Entdeckergarten in Mannheim auf dem ehemaligen BUGA-Gelände. Dort wird uns Benedikt Seelbach, Eppelheims ehemaliger Umwelt- und Naturschutzbeauftragter und Mitglied im Naturgarten e.V., eine Führung durch den Garten geben. Alle Interessierte an den Themen Naturgarten und Biodiversität sind herzlich willkommen.
Info: klima-eppelheim.de
Anmeldung: zukunftswerkstatt.klima@mailbox.org.
Treffpunkt: N 49°30’02.1“, E 8°31’29.8“
Rund 30 Menschen mit Migrationsgeschichte folgten der Einladung von Bürgermeister Matthias Kutsch zum Interkulturellen Nachmittag am 27. Juli 2026 im Haus der Begegnung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer standen stellvertretend für die Vielfalt Eppelheims: Einige waren erst vor wenigen Monaten nach Deutschland gekommen, andere leben bereits seit vielen Jahrzehnten oder sogar in zweiter oder dritter Generation in der Stadt.
So unterschiedlich ihre Lebenswege auch waren – ein Thema verband alle: die deutsche Sprache. Viele der Anwesenden besuchen das Sprachcafé oder engagieren sich dort ehrenamtlich. Die Begegnung machte einmal mehr deutlich, welch wichtigen Beitrag die Sprachförderung und das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen für eine gelingende Integration leisten.
Beeindruckend war auch die Geschichte einer Teilnehmerin, die sich innerhalb kürzester Zeit hervorragende Deutschkenntnisse angeeignet hat. Die promovierte Soziologin berichtete, dass sie nun eine Arbeitsstelle sucht, um ihre Qualifikationen und Erfahrungen in Deutschland einbringen zu können.
Ein besonderes Bild boten die anwesenden Kinder: Wie selbstverständlich wechselten sie zwischen Persisch, Türkisch, Französisch, Englisch und ersten deutschen Worten. Ihre Offenheit und Mehrsprachigkeit zeigten eindrucksvoll, wie selbstverständlich kulturelle Vielfalt bereits in der jüngsten Generation gelebt wird.
Während der rund zweistündigen Veranstaltung in lockerer Runde bei Kaffee und Kuchen, einem Imbiss sowie Getränken nutzten die Gäste die Gelegenheit, Bürgermeister Matthias Kutsch ihre Fragen, Wünsche und Anregungen mit auf den Weg zu geben. Themen waren unter anderem der Alltag in Eppelheim, die Bedeutung von Sprachförderung sowie Möglichkeiten, sich noch stärker in das gesellschaftliche Leben einzubringen.
Beim Interkulturellen Nachmittag im Haus der Begegnung stand der Austausch im Mittelpunkt. Foto: Stadt Eppelheim
„Integration gelingt vor allem dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen und sich gegenseitig zuhören“, betonte Bürgermeister Matthias Kutsch. „Der offene Austausch hat gezeigt, wie wichtig solche Begegnungen sind und wie groß das Interesse ist, unsere Stadt gemeinsam mitzugestalten.“ Er dankte der Integrationsbeauftragten Cagla Meenenga, der Integrationsmanagerin Vanessa Koch und Genevieve Erhart vom Haus der Begegnung für die Organisation des Interkulturellen Nachmittags.
Das Treffen machte deutlich, dass Eppelheim von einer lebendigen Willkommenskultur und dem großen Engagement vieler Ehrenamtlicher profitiert. Das Sprachcafé im Haus der Begegnung ist dafür ein gelungenes Beispiel: Es fördert nicht nur den Erwerb der deutschen Sprache, sondern schafft auch Begegnungen, Verständnis und ein starkes Miteinander.